Katzenbuch
Seit wann werden Katzen gechippt?Seit einigen Jahren können Katzen gechippt werden.
Das hat einen großen Vorteil: Wenn die Katze verloren geht, etwa weil sie sich erschreckt und sich dann verläuft, kann sie vom Tierarzt identifiziert und zum Eigentümer zurückgebracht werden. Wer seine Katze in ein anderes EU-Land mitnehmen will, muss sie sogar chippen lassen und einen EU-Heimtierausweis besitzen. Das Chippen selbst geht schnell, einfach und beinahe schmerzfrei. Der Chip wird dabei einfach mit einer Kanüle unter der Haut angebracht und hält ein ganzes Katzenleben lang. Es wird keine Narkose benötigt und der Chip braucht auch keine Batterie oder ähnliches. Alternativen zum Chip sind ein Halsband oder ein Tattoo.
Als sichtbares Merkmal macht das Tattoo oft Sinn – Halsbänder können aber bei kletterfreudigen Freigängern schnell zur Gefahr werden und sind nicht immer zu empfehlen.
Auch reflektierende Halsbänder bieten vor allem theoretischen Schutz: Wenn die Katze plötzlich vor ein Auto rennt, sieht der Fahrer sie meist dennoch zu spät. Eigentlich überwiegen die Risiken des Halsbands. Auch leuchtende und bimmelnde Halsbänder sorgen für mehr Stress und Gefahren für die Katze, als dass sie nutzen: Die Katze lernt sehr wohl, wie sie auch mit Glöckchen um den Hals erfolgreich Vögel jagt und Nester ausräumt.
Eine rührende Geschichte zeigt, wie sinnvoll der Chip sein kann: Der Kater Kimba, der 18 Jahre zuvor seiner Familie in Berlin entlaufen war, konnte so letztendlich zu seinen Menschen zurückgebracht werden – und nach einer langen, entbehrungsreichen Zeit auf den rauen Straßen der Hauptstadt einen glücklichen Lebensabend verbringen.
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