Katzenbuch

Katzenflöhe – woher kommen sie und wie wird man sie los?

Katzenflöhe sind sehr verbreitet und kommen überall in der Natur vor. Dabei befallen sie aber nicht nur Freigängerkatzen: Wir können sie selbst mit unserer Kleidung in die Wohnung einschleppen.

Wenn die Katze befallen ist, äußert sich dies durch häufigeres Kratzen. Wenn Sie die Katze kämmen, finden Sie im Kamm auch Flohkot oder sogar Flöhe – klopfen Sie ihn auf ein weißes Blatt aus, um besser zu sehen, und zerdrücken Sie verdächtige Krümel. Wenn sie sich dann rot färben, hat Ihre Katze wahrscheinlich Flöhe.

Aber was dann tun? Mit einem Flohkamm können Sie das Fell auskämmen, außerdem gibt es Flohmittel zum Auftropfen und, falls die Katze sich waschen lässt, Flohshampoo. Auch Tabletten sind erhältlich. Außerdem müssen Sie die ganze Wohnung gründlich reinigen und Textilien heiß waschen. Ansonsten geht alles von vorne los, sobald aus übrig gebliebenen Floheiern die nächste Generation schlüpft.

Als Vorsorge können Sie der Katze ein Flohhalsband umbinden – dabei sollten Sie aber auch beachten, dass ein Halsband bei sehr aktiven Katzen auch immer ein Strangulationsrisiko birgt. Die Gefahr eines Halsbandes – egal ob Flohhalsband oder Erkennungshalsband – liegt dabei darin, dass es an Ästen hängenbleiben kann, wenn die Katze klettert. Daraus kann sie sich eventuell nicht mehr selbst befreien und erstickt.

Deshalb warnt auch der Deutsche Tierschutzbund immer wieder vor Halsbändern. Spot-on-Präparate wirken ohnehin viel effektiver und machen Flohhalsbänder überflüssig.

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