Katzenbuch

Wie sagt eine Katze „Ich liebe Dich“?

Ob Katzen Liebe und Zuneigung so empfinden wie wir, ist fraglich – immerhin stammen sie ja von vergleichsweise einzelgängerischen Wildkatzen ab und haben für solche Gefühle nicht die gleiche soziale Verwendung wie wir. Andererseits weiß jeder, der eine Katze besitzt: Die kleinen Stubentiger zeigen auf verschiedene Weise ihre Zuneigung und genießen es, mit Menschen zusammen zu sein, die sie mögen.

Dabei ist die Art und Intensität der Liebesbekundungen natürlich von der Rasse und vom individuellen Charakter der Katze abhängig. In der Regel haben diese Signale ihren Ursprung in der Beziehung einer jungen Katze zu seiner Mutter.

Ein Beispiel dafür ist das Antrippeln mit den Vorderfüßen: Das ist ein angeborener Reflex sehr junger Katzen, die so die Milchproduktion bei der Mutter anregen. Da wir die Katzen füttern und sie so dauerhaft in einer „Baby“-Rolle halten, behalten sie offenbar diesen Reflex bei. Nebenher markieren sie uns so auch mit Duftspuren und zeigen, zu wem wir gehören.

Anschmiegen und Schnurren sind ebenfalls typische Signale, die auch recht einfach zu deuten sind: Wen eine Katze mag, dem ist sie gerne nahe, und wenn sie dabei schnurrt, dann fühlt sie sich sicher und behaglich. Besonders viel Vertrauen zeigen Katzen, wenn sie ihren Bauch präsentieren – ein solches Risiko gehen sie nur ein, wenn sie sich ganz sicher sind.

Leichtes Anknabbern oder Ablecken, zum Beispiel an den Händen, ist ebenfalls ein spielerischer Weg, wie Katzen Zuneigung zeigen. Ganz deutlich wird es, wenn die Katze den Menschen anblinzelt. Dann freut sie sich ganz besonders, wenn der Mensch kurz zurück blinzelt.

Wenn die Katze ihren Menschen mit dem Kopf anstupst und sich an seinen Beinen reibt, zeigt sie nicht nur Nähe oder fordert Aufmerksamkeit. Auch hierbei hinterlässt sie nämlich Duftspuren, die anderen Katzen deutlich sagen sollen: „Meins!“.

Wer öfter mit Katzen zu tun hat, hat vielleicht schon die Gelegenheit gehabt, ein merkwürdiges Phänomen zu beobachten: Katzen scheinen vor allem jene Menschen zu bevorzugen, die überhaupt keine Katzentypen sind. Wussten Sie, warum Katzen lieber zu Menschen gehen, die gar keine Katzen mögen? Die Erklärung ist so einfach wie katzentypisch. Denn wer keine Katzen mag, bedrängt Katzen auch weniger mit Ansprechen, Anfassen und direktem Blickkontakt. Vor allem bei Menschen die die Katze nicht kennt, empfindet sie das ablehnende Verhalten als sehr angenehm und einfühlsam. Sie fühlt sich bei solchen Menschen also erst einmal sicherer und geborgener. Ein sehr verständliches Verhalten, oder würden Sie lieber zu einer grabschenden, lauten Person gehen, die Sie nicht kennen?

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