Katzenbuch

Warum Katzen Angst vor Wasser haben

Wer einmal das Drama erlebt hat, was eine Katze um ein paar Spritzer Wasser in ihrem Fell machen kann, der weiß: Katzen sind alles andere als Wasserratten. Nicht alle Katzen, muss man allerdings anmerken: Einige Katzen, vor allem Züchtungen aus küstennahen Regionen, sind weniger wasserscheu. Dazu zählen die Maine Coon, die Bengalkatze und die Türkische Van.

Aber warum sind Katzen nun wasserscheu? Ganz einfach: Sie stammen von einem Steppentier ab, das kaum an natürlich vorkommendes Wasser gewöhnt ist. Auch wenn die meisten Katzen aus irgendwelchen Gründen schwimmen können, meiden sie Wasser. Sie brauchen es auch nicht unbedingt: Ihren Flüssigkeitsbedarf decken sie überwiegend durch ihre Nahrung.

Ein Grund für die Wasser-Aversion kann im Fell liegen: Es ist nicht wasserabweisend und wenn es erst einmal durchgeweicht ist, trägt es sich wie ein nasser Wollpulli. Es ist schwer, trocknet langsam und stört die Balance beim Klettern und Springen. Außerdem ist es vor allem in Mitteleuropa oft einfach zu kalt, um so nass zu sein und  eine Unterkühlung ist sehr gefährlich für Katzen.

Hinzu kommt, dass Katzen großen Wert auf ihren eigenen Duft legen. Und der geht natürlich durch Wasser verloren und muss mühevoll wiederhergestellt werden. Auch aus diesem Grund sind Katzen keine Fans vom duschen und baden.

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