Katzenbuch

Alles Wichtige für Katzenhalter

Dieses Kapitel wird vor allem ein Nachschlagekapitel:
Gestandene und zukünftige Katzeneltern können hier schnell nach wichtigen Informationen schauen und Antworten auf die wichtigsten Fragen finden

Den Anfang machen soll eine Übersicht, auf was Sie sich als Katzenhalter alles einstellen sollten.

Das ist nicht als Abschreckung gemeint – natürlich sind die meisten Katzenhalter froh und glücklich damit, einen oder mehrere Stubentiger als Begleiter zu haben. Aber viele Menschen haben auch unrealistische Vorstellungen und sind dann genervt oder überfordert – und setzen die Katze schlimmstenfalls einfach aus. Das möchten wir unbedingt vermeiden. Also, können Sie für die nächsten 20 Jahre damit leben, dass:

  • das niedliche Katzenbaby zur ausgewachsenen Katze heranwächst?
  • die Katze vielleicht krank wird, gepflegt werden muss und irgendwann altersschwach ist und viel Aufmerksamkeit braucht?
  • die Katze sich nicht um Ihre frisch gewischten Fliesen schert und ihr Katzenfutter neben dem Napf frisst?
  • trotz Kratzbaum auch mal an Ihrem Wohnzimmer-Sofa gekratzt wird?
  • die Katze sich auch hin und wieder mal auf den Teppich oder das Sofa übergibt?
  • Missgeschicke beim Katzenklo-Training passieren und Kot und Urin ihren Weg auf Teppich, Parkett und eventuell sogar Polstermöbel finden?
  • überall Katzenhaare sein werden?
  • Katzenstreu auch mal in der Wohnung verteilt wird, zum Beispiel wenn es im Fell hängenbleibt?
  • zerbrechliche Dekogegenstände beim Toben zu Bruch gehen?
  • bestimmte giftige Pflanzen für Ihre Wohnung tabu sind?
  • Ihre Katze sehr wahrscheinlich zum Glücklichsein eine weitere Katze als Freund oder sehr viel Aufmerksamkeit braucht? 
  • die Katze Sie wecken wird, wann immer sie Sie braucht, zum Beispiel um eine Dose zu öffnen, egal ob es Sonntagmorgen ist – und sich nicht darum schert, die Katzenklappe nachts leise zu benutzen?
  • die Katze nicht weiß, ob sie rein oder raus will, und sie die Tür dann eben 50 mal öffnen und schließen müssen.
  • Fenster nicht angekippt werden dürfen und der Balkon mit einem Netz gesichert werden sollte?
  • Sie jeden Tag etwa zwei Stunden Zeit aufbringen sollten, um sich mit der Katze zu beschäftigen?
  • Sie über die Katze oder ihr Spielzeug und anderen beweglichen Kleinkram stolpern?
  • die Katze auf der Toilette, im Bett und in anderen privaten Momenten dabei ist?
  • Sie weniger Besuch von Freunden und Verwandten mit Katzenallergie bekommen?
  • die Katze ein reiner Fleischfresser ist und ihr Fleisch braucht, egal, ob Sie sich vegan oder vegetarisch ernähren?
  • die Katze tote und halbtote Tiere ins Haus schleppen wird?
  • Sie nicht mehr ohne herzzerreisende neidische Blicke essen können?
  • bei Krankheit oder einem Unfall unter Umständen erhebliche Tierarztrechnungen auf Sie zukommen?
  • die Katze, die ja eine viel kürzere Lebenserwartung hat als wir, eines Tages stirbt und Sie im Zweifelsfall die letzte Entscheidung für sie treffen müssen?
  • vor jedem Urlaub eine geeignete Betreuung finden müssen? Oder wenn Sie sich nicht mehr um Ihre Katze kümmern können.
  • Sie sich wirklich mit den Tieren beschäftigen und Ihr Leben mit ihnen teilen müssen und auch immer wieder mal die eigene Haltung reflektieren und Ihr Verhalten verbessern müssen?

Dann kann es losgehen!

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