Katzenbuch

Alles über Katzenklo und Katzenstreu

Ein Grund dafür, dass Katzen so beliebte Wohnungstiere sind, ist ihre Reinlichkeit: Wenn man sie daran gewöhnt hat, benutzen Sie die Katzentoilette für Ihre Geschäfte und bevorzugen es, wenn diese sauber ist und nicht stinkt.

Das Vergraben von Kot ist dabei ein uralter Instinkt, der weniger der Hygiene dient als vielmehr dem Verwischen von Spuren. Damit Wohnungskatzen diesen Instinkt ausleben können, wurde in den 1940er Jahren das Katzenstreu erfunden und ist seitdem aus keinem Katzenhaushalt mehr wegzudenken. Aber was sollen Sie beim Katzenklo beachten, damit die Katze es annimmt und damit glücklich ist?

Zunächst sollte es, das können wir nachvollziehen, in einer ruhigen, jederzeit zugänglichen Ecke stehen und natürlich nicht direkt neben dem Fressnapf. Selbstverständlich sollte die Katzentoilette auch groß genug für die Katze sein. Und auch wenn wir einen Deckel praktisch finden, Katzen sind da keine großen Fans von. Pro Katze benötigen Sie übrigens ein Katzenklo.

Dann sollte das Katzenklo regelmäßig gereinigt werden. Wenn es stinkt, mögen Katzen es nicht und benutzen es nicht gern. Zur Reinigung sollten täglich die Klumpen entfernt werden, außerdem sollten Sie regelmäßig das Streu wechseln und das Katzenklo auch regelmäßig gründlich in der Dusche oder Badewanne auswaschen. Welches Streu Ihrer Katze am liebsten ist, weiß Ihre Katze selbst am besten.

Sie haben beim Kaufen von Katzenstreu die Auswahl zwischen verschiedenen Arten:

-Silikatstreu: Die feinporigen Kieselgel-Kügelchen saugen Flüssigkeit auf und lassen sie wieder verdunsten, so muss das Streu nicht so oft gewechselt werden. Da Katzen es nicht essen dürfen, eignet es sich allerdings nicht so gut für neugierige Jungkatzen, außerdem mag nicht jede Katze das Gefühl und Geräusch beim Verscharren.

-Mineralisches Streu ist die klassische Variante, meist wird Ton verwendet. Katzen mögen das Gefühl, aber nicht so sehr den entstehenden Staub – achten Sie also auf staubarme Produkte. Eine Besonderheit unter den mineralischen Katzenstreus ist das Klumpstreu, das häufig aus Betonit-Ton besteht. Dieses verklumpt bei Kontakt mit Feuchtigkeit, wie Urin, und Sie können „verbrauchtes“ Streu einfach mit einer speziellen Schaufel aussieben. So sparen Sie sich häufiges Wechseln.

-Natürliches Katzenstreu besteht aus Pflanzenfasern, etwa Holz. Es staubt häufig deutlich weniger als Betonit- oder Tonstreu und es ist, anders als Silikatstreu, ungiftig – wenn keine Leimbestandteile enthalten sind. Es gibt auch hier die praktischen klumpenden Varianten im Handel.

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